Die Meditation
























Setzt dich auf einen Sessel oder im Schneidersitz auf den Boden und öffne die Hände.

Beobachte dich dabei selbst, lasse Gedanken kommen und gehen, ohne dich mit ihnen zu identifizieren. Spontan kommst du in einen klaren, wachen Zustand, der dir die völlige Stille gibt.

In diesem Zustand spürst du dein wahres Wesen, den Geist.

Bei den folgenden Beiträgen findest du verschiedene Techniken, die du während der Meditation anwenden kannst, um die Energiezentren zu reinigen, damit die Kundalini-Energie stärker fließen kann.

Durch die tägliche Meditation findet man schnell heraus, wie der eigene Zustand ist und welche Technik man anwenden kann.

Vibrationen geben
























Man kann jederzeit mit den Vibrationen arbeiten. Dort wo man eine Blockade spürt, gibt man mit der rechten Hand (zum Beispiel beim Herz wie bei der Abbildung) im Uhrzeigersinn Vibrationen, bis man eine Besserung merkt und sich kühle Vibrationen einstellen.

Eine Erklärung zu den Vibrationen findest du unter:

http://www.sahajayoga.at/Section01Chapter03Page05.html
http://cooldown.wordpress.com/

Das Fußbad
























Ein alt bewährtes Hilfsmittel ist das Fußbad. Einfach Wasser in einen Behälter mit etwas Salz (eine Handvoll) geben und die Füße für 10 Minuten hineinstellen. Dann spült man das Wasser im WC hinunter.

Man nimmt kaltes Wasser bei einer erhitzten rechten Energieseite und warmes Wasser bei einer kalten linken Energieseite.

Der Ausgleich der linken Seite


























Wenn man während der Meditation die rechte Handfläche auf den Boden legt, werden die Blockaden der linken Energieseite in die Mutter Erde abgeleitet.

Das 3 Kerzen Treatment

























Wenn man spürt, dass die linke Energieseite zu kalt ist, nimmt man am besten drei Kerzen.

Die erste Kerze stellt man auf die linke Seite vor sich und streckt die linke Hand mit offener Handfläche in Richtung Kerze. Die zweite Kerze steht hinter dem Rücken auf der linken Seite (genug Abstand zur Kleidung, damit nichts anbrennt) und die dritte Kerze nimmt man in die rechte Hand um damit auf der linken Energieseite zu arbeiten.

Man kann auf jeden der sieben Energiezentren mit der Kerze in kreisender Bewegung arbeiten, bis man eine Bersserung spürt.

Der Ausgleich der rechten Seite

























Wenn man in der rechten Energieseite zu viel Hitze spürt, so hält man die linke Hand nach hinten, wodurch die Hitze in die Luft abgeleitet wird. (siehe Abbildung)

Eis auf die Leber























Besondes die Leber spielt für die Meditation eine wichtige Rolle. Wenn sie überhitzt ist, legt man Eis (Eisbeutel, Ice pack) auf die Leber. Dadurch werden die Gedanken weniger und man kommt zur Ruhe.

Übersicht der Energiezentren






















Das Wichtigste am Anfang ist, dass man sich Zeit für sich selbst nimmt, Zeit, um sich selbst kennen zu lernen.

Durch die tägliche Meditation wird man sich über seinen eigen inneren Zustand bewusst. Wenn die Kundalini erweckt ist, so versucht sie ständig die Energiezentren zu reinigen und deren Qualitäten zur Entfaltung zu bringen.

Jede Sekunde geben die Energiezentren und die Kundalini Vibrationen im Körper ab, welche durch die Selbstverwirklichung spürbar werden.

Besonders auf den Händen sind die Vibrationen spürbar und man wird sich schnell darüber bewusst, dass jedes Energiezentrum auch mit den Handflächen verbunden ist. (siehe Abbildung)

Auf sanfte Art und Weise lernt man die Energiezentren zu spüren und man weiß von selbst wie sein eigener Zustand ist und wie man Blokaden reinigt. Somit wird man sein eigener Meister.

Die Kraft der Yogis - die Kundalini





















Die Kundalini Energie wurde immer schon spiralförmig in allen Erdteilen der Welt dargestellt.

Sie ist die Reflexion der Adi Shakti (der großen Mutter) im Menschen.

Es war schon immer das Ziel von Yoga, diese Urkraft zu erwecken. Das Erwachen dieser Kraft wurde allezeit als Gnade beschrieben, denn dieses Ereignis kann nicht erzwungen oder erkauft werden.

Nur der eigene Wunsch ermöglicht den spontanen Aufstieg dieser Kraft. Es ist ein >passieren lassen<, aber ein völlig normaler Vorgang, der nicht im geringsten gefährlich ist.

Wenn die Kundalini erweckt ist, arbeitet sie auf 7 verschiedenen Ebenen, den 7 Energiezentren.
Immerzu korrigiert und heilt sie die Chakren und beseitigt das Ungleichgewicht und Unreinheiten.

Es passiert automatisch, wie das Atmen oder der Blutkreislauf. Man braucht dem nichts beizufügen, langsam wird man sich dieser Kraft bewusst und lernt mit ihr in Einklang zu leben und sie zu nützen. Schritt für Schritt wird man sein eigener Meister, denn durch Sie spürt man den eigenen inneren Zustand. Auf dem Zentralnervensystem wird man sich langsam den Energiezentren bewusst und man lernt sich selbst kennen und wird zum Selbst.

Die Finger und Handflächen spielen dabei eine wichtige Rolle, sie sind sehr empfindlich, da sie den inneren Zustand spiegeln. Die sieben Energiezentren reflektieren auf den Händflächen und Fingern. Sobald die Kundalini erweckt ist, wird man feststellen, dass man die geistige Kraft, die hinter dem Körper arbeitet, fühlen lernt. Jedes der sieben Chakren ist zu einem Finger bzw. zur Handfläche zugeordnet. Shri Mataji nennt dieses neue Wahrnehmungsvermögen das vibratorische Bewusstsein.

Jede Sekunde gibt jedes Chakra Vibrationen (Energie) ab, welche langsam spürbar werden.
Man lernt diese Vibrationen kennen und man merkt selbst wo Blockaden vorhanden sind.
Die Kundalini durchdringt jedes Atom, fokussiert die Ursache und korrigiert jede Blockade.

Die eigene Aufmerksamkeit ist das Wichtigste. Sie muss von außen nach innen gelenkt werden, um sich der innneren Vorgänge bewusst zu werden. Nur wenn die Aufmerksamkeit auf sich gerichtet ist, kann der innere Wachstumsprozess stattfinden.

Die Meditation

Erklärung zur Meditation:

Du bist nicht der Gedanke, nicht der Körper, Du bist der Spirit, der Geist, Du bist das Selbst.

Werde während der Meditation zum wachsamen, lauschenden Wesen, versuche jeden Ton, jedes Geräusch zu hören, das dein Ohr berührt.

Wenn Du dich in Gedanken verlierst, dann lasse sie einfach wieder los und werde neuerlich zum lauschenden Wesen.

Wer ist es, der lauscht, wer ist es, der sich beim Denken beobachtet?

Wer ist es, der merkt, dass die Gedanken immer schwächer werden?

Wer ist es, der tiefen Frieden empfindet, der eintaucht in ein gedankenfreies Bewusstsein jenseits der Zeit?

Es ist das Selbst. Das bist Du wirklich, Du bist das Selbst und nicht dein Körper und nicht der Gedanke.

Wie komme ich in die geistige Welt?

Vermeide es, dir etwas vorzustellen, einen Wald oder Bach, auch nicht Farben, Formen, Licht oder sonst etwas, das regt nur das Gehirn an und erzeugt neuerlich Gedanken und kein stiller, tiefer, friedlicher Zustand kann entstehen.

Wann immer Du während der Meditation etwas siehst, ist es besser, kurz die Augen zu öffnen und dann wieder zu schließen, sonst verliert man sich in Bildern - und das ist nicht Meditation, sondern vor sich hinträumen.

Wirkliche Yogis sehen während der Meditation mit geschlossen Augen keine inneren Bilder.

In jeder Meditation nicht die Meditation suchen, wer sucht schon das Wasser im Wasser, sondern hinsetzen und geschehen lassen.

Fragen Sie Sahaja Yogis, sie wissen Rat.

Die Matrix

Es gibt zwei Welten: Eine Mentale, das ist die Welt der Gedanken. Und die Geistige, das ist jenseits der Gedanken. Um von der einen Bewusstseinsebene in die andere zu gelangen, muss deine Kundalini erweckt werden. Sie alleine führt dich in den vierten Zustand, genannt- Turya.

Die Verwandlung

Es gibt eine wundervolle Kraft, die immer war und immer sein wird. Wäre Sie nicht, gäbe es keinen hohen Weg der Erkenntnis, gäbe es kein Yoga. Aus Ihr wird alles geboren, zu Ihr kehrt alles zurück.
Diese Kraft ist es, die verwandelt, behütet und erleuchtet.
In Indien heißt Sie Kundalini.

Die Stille

Die Stille ist in allen Dingen enthalten, überall zugleich und immer gegenwärtig. Sie hat weder Raum noch Zeit, weder einen Körper noch eine Eigenschaft. Durch Meditation wird der Mensch selbst zu dieser Stille, jenseits der Gedanken weiß er um seine Ewigkeit und um die Bedeutung des Lebens.

von Elias der Poet